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ramen·suppe
Slurp loud, eat proud · ラーメン

Ramen wie in Tokio.
Bei dir zuhause.

Original-Rezepte, das Geheimnis hinter jeder Brühe, geprüftes Equipment und Tools, die dir das Kochen leichter machen.

20+ Rezepte · 3 interaktive Tools · Geprüftes Equipment · Seit Jahren die DE-Ramen-Anlaufstelle
Rezept der Woche

Die Königs­disziplin: Tonkotsu

12 Stunden sprudelndes Kochen. Schweineknochen, die ihr Kollagen freisetzen. Eine Brühe, die beim Abkühlen geleeartig fest wird — das japanische Qualitätssiegel. Wenn du eine Ramen meistern willst, dann diese.

12 Stunden · Schwierigkeit: Profi · 6 Portionen
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Ramen-Gericht in brauner Keramikschüssel — Symbolbild für die japanische Nudelsuppe
Foto: Crystal Jo · Unsplash
Grundlagen

Was sind Ramen, eigentlich?

Vier Grundelemente — und doch unendliche Variationen. Brühe, Tare, Nudeln, Toppings. Benannt werden Ramen-Schalen nach ihrer Tare: Shoyu (Sojasauce), Miso, Shio (Salz) oder Tonkotsu (Schweineknochen).

Ursprünglich kommt das Gericht aus China — Japan hat es übernommen, verfeinert und zu etwas ganz Eigenem gemacht. Die Suppe besteht aus einer Basisbrühe, den Nudeln und Beilagen, die stark variieren, und wird traditionell in einer Ramen-Schüssel mit Essstäbchen gegessen.

In Japan gibt es über 10.000 spezialisierte Ramen-ya — Restaurants, die nichts anderes servieren und oft ein streng gehütetes, regional eigenes Rezept besitzen. Was als Studenten-Notlösung nach dem Zweiten Weltkrieg begann, ist heute eine globale Esskultur mit Michelin-Sternen.

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Ramen-Wissen

Alles Wissenswerte rund um die Ramen-Suppe

Du willst lernen, wie man die Kult-Nudelsuppe selbst zubereitet? Hier findest du das gebündelte Wissen — von der Geschmackslehre über die Brühe bis zu den Beilagen und der richtigen Esskultur. Jeder Abschnitt führt dich zu einer ausführlichen Anleitung.

Warum schmecken Ramen so gut? Das Geheimnis heißt Umami

Die menschliche Zunge unterscheidet fünf Geschmacksrichtungen — süß, sauer, salzig, bitter und Umami. Dieser fünfte, herzhafte Geschmackssinn ist der Grund, warum eine gute Ramen-Brühe so unwiderstehlich schmeckt. Umami-Substanzen stecken in Kombu-Algen, Bonitoflocken, Miso und Sojasauce und entfalten in Kombination eine Geschmackstiefe, die weit über die einzelnen Zutaten hinausgeht.

Mehr über Umami, den fünften Geschmackssinn →

Die Brühe – das große Geheimnis

Das eigentliche Geheimnis jeder Suppe liegt in der Brühe. Ramen werden nach ihrer Brühe benannt und in vier klassische Grundtypen unterteilt:

  • Shoyu (醤油) — klare, bräunliche Brühe auf Basis von Sojasauce. In Tokio die bekannteste Variante.
  • Miso (味噌) — kräftig und vollmundig, mit fermentierter Sojabohnenpaste, oft leicht scharf.
  • Shio (塩) — die älteste Zubereitungsart, salzig, hell und klar, oft mit Fisch- und Meeresfrüchte-Brühe.
  • Tonkotsu (豚骨) — milchig-trübe, cremige Brühe aus stundenlang ausgekochten Schweineknochen.

Die komplette Brühen-Schule: Chintan, Paitan, Tare & Dashi →

Frische gelbe Ramen-Nudeln mit ihrer typischen Kansui-Färbung

Ramen-Nudeln & das Geheimnis von Kansui

Der Teig besteht aus Weizenmehl, Salz und Wasser. Das Besondere ist Kansui — ein kalium- und natriumcarbonathaltiges Wasser, das den Nudeln ihre gelbliche Farbe, den festen Biss und den typischen Geschmack verleiht. Es gibt vier Grundtypen: getrocknete (Kansōmen), frische (Namamen), gedämpfte (Mushimen) und Instant-Nudeln (Insutanto Rāmen).

Ramen-Nudeln selber machen & richtig kaufen →

Die Beilagen geben den letzten Feinschliff

Neben Nudeln und Brühe sind die Toppings das entscheidende Merkmal jeder Ramen. Klassiker sind Chāshū (geschmortes Schweinefleisch), Ajitsuke Tamago (in Sojasauce mariniertes Ei), Nori (Seetang), Negi (Frühlingszwiebeln), Menma (eingelegte Bambussprossen), Mais, Spinat und Shiitake-Pilze. Zuerst kommen die Nudeln in die Schale, dann die Brühe, zum Schluss die Beilagen.

Alle Ramen-Beilagen & Toppings im Überblick →

Typische Ramen-Beilagen wie mariniertes Ei, Chashu, Nori und Frühlingszwiebeln

Ramen richtig essen: der Ramen-Knigge

In Japan gilt: Die Nudeln werden geschlürft, nicht gebissen — das kühlt sie ab, intensiviert das Aroma und gilt als Kompliment an den Koch. Gegessen wird zügig, in manchen Lokalen sogar schweigend. Wer die Schale leert, zeigt Wertschätzung.

Rituale, No-Gos & die richtigen Worte im Ramen-Knigge →

Andere japanische & asiatische Nudelsuppen

Ramen ist nicht die einzige große Nudelsuppe Asiens. Udon sind dicke Weizennudeln in milder Brühe, Soba bestehen aus Buchweizen und werden oft kalt serviert, Yakisoba sind gebraten, Somen besonders dünn. Aus Vietnam kommt die Reisnudelsuppe Pho. Worin sie sich genau unterscheiden, klären wir hier:

Ist Ramen gesund?

Mit vielen frischen Zutaten — Brokkoli, Karotten, Spinat, Pak Choi — und einer selbst gemachten Brühe ist Ramen alles andere als Fast Food. Natrium- und Fettgehalt sind hoch, doch eine typische Portion hat meist deutlich weniger Kalorien als Burger, Pommes oder eine Limo.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Udon und Ramen?

Udon zählen zu den traditionell japanischen Nudeln, Ramen gelten ursprünglich als chinesische Nudeln. Udon bestehen aus Weizenmehl, sind mit 2–4 mm Durchmesser die dicksten japanischen Nudeln, weiß und leicht gummiartig. Ramen-Nudeln sind dünner, gelblich und enthalten Kansui.

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Was ist der Unterschied zwischen Soba und Ramen?

Soba werden aus Buchweizen hergestellt, sind dadurch braun, glutenfrei und kalorienärmer. Sie werden oft kalt auf einem Bambussieb mit Tsuyu-Dip serviert, Ramen dagegen warm in einer würzigen Brühe. Traditionell isst man Soba zu Silvester.

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Was ist der Unterschied zwischen Ramen und Pho?

Beide sind asiatische Nudelsuppen, unterscheiden sich aber in der Herkunft: Ramen stammt aus Japan, Pho aus Vietnam. Pho basiert auf Reisnudeln und meist klarer Rinderbrühe mit frischen Kräutern, Ramen auf Weizennudeln und kräftiger Schweine- oder Hühnerbrühe.

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Ist Ramen Suppe gesund?

Mit frischen Zutaten und viel Gemüse sowie einer selbst gemachten Brühe ist Ramen alles andere als Fast Food. Natrium- und Fettgehalt sind zwar hoch, eine Portion hat aber meist deutlich weniger Kalorien als Burger, Pommes und Limo.

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Was ist Umami?

Umami ist neben süß, sauer, salzig und bitter der fünfte Geschmackssinn — der herzhafte, vollmundige Geschmack von Glutamat. In Ramen entsteht er durch Kombu, Bonitoflocken, Miso oder Sojasauce und macht die Suppe so unwiderstehlich.

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Gibt es japanische Glasnudeln?

Ja. Harusame sind japanische Glasnudeln, die in Salaten, Eintöpfen oder als Beilage verwendet werden. Sie sind sehr ballaststoffreich und nehmen den Geschmack der Brühe gut auf.

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🍜

Bereit für deine erste Schüssel?

Fang mit dem 30-Minuten-Rezept an — und arbeite dich Schritt für Schritt zur Tonkotsu-Königsdisziplin vor.

Einfache Ramen kochen